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Anwendungen


Integration in bestehende DECT-Infrastruktur

 

Ein langjähriger Kunde der aitronic GmbH, der früher für die Datenerfassung ausschließlich mobile Terminals einsetzte, welche die erfassten Daten kabelgebunden an die Rechenanlage übertrugen, steckte für die Ablösung dieser Geräte durch die nächste Generation von mobilen Terminals folgenden Anforderungsrahmen ab:

 

• drahtlose Datenübertragung

• geringer Aufwand für die Installation von Accesspoints

• möglichst Nutzung bestehender Infrastruktur

• Zuordnungsmöglichkeit der MDE-Geräte zu den Empfangsdaten

• kein Zugriff auf das firmeninterne LAN über die mobilen Terminals

 

Da das gesamte Firmengelände über ein Funknetz verfügt, werden zur drahtlosen Kommunikation über die Siemens-HiPath-4000-Telefonanlage mobile DECT-Telefone eingesetzt. Das Funknetz sollte auch zur Datenübertragung genutzt werden. Die mobilen Terminals von aitronic verfügen über ein internes Datenfunkmodul mit DECT-Standard, das die Möglichkeit bietet, das Gerät wie ein DECT-Mobiltelefon an der HiPath-Telefonanlage anzumelden und über diese im Daten-Modus zu kommunizieren.

 

Die Datenerfassung erfolgt offline. Für die Datenübertragung, welche am mobilen Terminals ausgelöst wird, stellt dieses eine Wählverbindung über die Telefonanlage zum PC her. Nach der Übertragung wird die Verbindung wieder abgebaut. Anhand der sechsstelligen Seriennummer des mobilen Terminals und einer auf dem PC gespeicherten Tabelle, welche u. a. die Möglichkeit bietet, Gerätegruppen und Platzhalter für laufende Nummern zu definieren, erhält der von aitronic entwickelte DataFileServer die Information, in welcher Datei die von den mobilen Terminals empfangenen Daten zu speichern sind.

 

Die Firewall des PCs wurde so eingerichtet, dass kein Zugriff vom PC auf das LAN möglich ist, wohl aber umgekehrt. Das Abholen und Löschen der Empfangsdateien kann somit von einem beliebigen PC im LAN erfolgen. Der am meisten bestechende Vorteil der Maßnahme ist: Durch die Nutzung der bestehenden HiPath/DECT-Infrastruktur entstanden keine zusätzlichen Kosten. Ferner konnten die gestellten Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden, so dass keine Manipulation durch die DECT-Telefone oder mobilen Terminals möglich ist.

 

 

 


Online-Erfassung von Bestelldaten

 

Die mobilen Terminals kommunizieren per DECT-Funk über die Windows-Programme WinDECT und MTDBAServer über ODBC mit einer SQL-Datenbank. Die Steuerung der Datenbank-Zugriffe erfolgt über programmierbare SQL-Skripte, welche vom MTDBAServer ausgeführt werden. Der Name des jeweils aufzurufenden SQL-Skripts wird zusammen mit dem Datensatz vom mobilen Terminal gesendet.

 

Ein Bestellvorgang besteht aus folgenden Schritten:

 

• Die Artikelnummer des zu bestellenden Artikels wird vom mobilen Terminal als Barcode gescannt und zur Datenbank übertragen.

 

• Aus der Datenbank werden die Artikelstammdaten-Felder Artikelbezeichnung, Losgröße und Kalenderwoche zum mobilen Terminal zurückgemeldet.

 

• Losgröße und Kalenderwoche können ggf. vom Bediener geändert werden. Nach der Übertragung des Datensatzes zur Datenbank wird dieser in der Datenbank-Tabelle „Bestellungen“ gespeichert.

 

 

 

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